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Susanne Kühn: „Ich bin keine Quoten-Frau“

Die Geschäftsleiterin von Jacob Erichsen in Flensburg erzählt von ihrer Karriere in einer Männerdomäne. Die Veranstaltungsreihe mit dem Thema „Wie bringe ich die Gesellschaft in Bewegung?“ startet.

  1. September 2018, 15:52 Uhr

Flensburg | Sie gilt als Vorbild für weibliche Nachwuchskräfte. Susanne Kühn hat es als Geschäftsleiterin von Jacob Erichsen in Flensburg ganz nach oben geschafft. „Ich bin keine Quoten-Frau. Das habe ich nicht geschafft, weil ich eine Frau bin, sondern als Mensch“, sagt die 54-Jährige, die vor 38 Jahren ihre Ausbildung im Unternehmen begann. Dabei sei sie stark gefördert worden.

Sie wurde Abteilungsleiterin, 2001 übernahm sie die Geschäftsleitung. Flensburg und auch Jacob Erichsen hat sie nie verlassen. Langweilig wurde ihr aber nicht. „Wir haben hier so viele verschiedene Bereiche und Möglichkeiten. Das ist wie in verschiedenen Firmen zu arbeiten“, sagt Kühn. Die Region biete zudem mit dem Wasser eine tolle Work-Life-Balance.

„Wenn man erfolgreich sein will, muss man auch mutig sein“, sagt die 54-Jährige. Das war sie, als sie vor etwa 30 Jahren äußerte, in den Vertrieb wechseln zu wollen. Bis dato hatte es noch keine Frau im Außendienst gegeben. „Dadurch stand ich zwar im Fokus, wurde aber nicht belächelt. Man hat mich unterstützt – ich war erfolgreich“, erinnert sich Kühn.

Früher war sie überzeugt, dass es ein männlicher Kollege einfacher gehabt hätte. Heute sieht sie das anders. „Im Unternehmen wurde ich nicht anders behandelt. Die Kunden allerdings beäugten mich manchmal komisch – gerade, wenn es um technische Sachen ging.“

„Wie bringe ich die Gesellschaft in Bewegung?

Für Kühn spielt das Geschlecht keine entscheidende Rolle. „Die Gesellschaft sollte sich von den alten Klischees lösen“, sagt sie. Diese Problematik passt für Kühn auch zum Thema der Veranstaltungsreihe WINSpire StartUp Talk „Wie bringe ich die Gesellschaft in Bewegung?“ Am Dienstagabend sind sie und das Unternehmen Jacob Erichsen Gastgeber der ersten Veranstaltung in dieser Saison.

„Durch ihre Vorreiterrolle in vielen Bereichen ist Susanne Kühn ein absolutes Vorbild für den weiblichen Nachwuchs, auch in Domänen vorzudringen, die bisher stark männlich geprägt sind“, ist die Organisatorin, Dr. Kirsten Mikkelsen von der Europa-Universität Flensburg überzeugt. „Ihr geht es auch darum, Männer und Frauen gleichermaßen zu sensibilisieren, das macht sie zur perfekten Partnerin für unser Projekt #WEstartUpSH.“

Geladen zu der Talkrunde um 18 Uhr ist auch Marie Delaperrière, Gründerin des ersten „Unverpackt“-Geschäfts in Kiel und Preisträgerin des ZEIT-WISSEN Sonderpreises „Mut zur Nachhaltigkeit“.

Drei Fragen an Susanne Kühn:

Sie sind nur Gastgeberin, haben die Gäste nicht selbst ausgewählt. Warum hätten Sie Marie Delaperrière als Gesprächspartnerin dennoch eingeladen?

„Wegen ihrer Geschäftsidee und der Thematik, mit der sie sich befasst. Nachhaltigkeit beschäftigt uns alle. Nicht nur die Region die ganze Welt sollte danach Leben. Marie Delaperrière fasziniert mich. Ich bin zwar noch nie in ihrem Laden gewesen, habe aber schon sehr viel darüber gehört. Das finde ich sehr beeindruckend.“

Das Thema der Veranstaltungsreihe lautet: Wie kann man die Gesellschaft in Bewegung bringen? Haben Sie darauf eine Antwort?

„Man muss den Mut haben, in der Gesellschaft mitzumachen. Man darf sich nicht wegdrehen, sondern sollte hineingehen – sich engagieren. Auch als Unternehmer sollte man es nicht nur den Ehrenämtern überlassen, sondern Verantwortung übernehmen. Dabei ist es wichtig, die Leute hinter die Facetten schauen zu lassen. Viele brauchen ein Push. Dann sollte sich jeder die Frage stellen, was kann ich selbst dafür tun, dass unsere Gesellschaft auch in der Zukunft noch eine schöne Welt hat, in der sie lebt?“

Jemand, der neue Wege gehen möchte – möglicherweise auch eine Frau, die in einer Männerdomäne arbeiten möchte, braucht womöglich auch einen Push. Welchen Tipp würden Sie ihr geben?

„Mutig sein – einfach anklopfen und fordern. Bloß nicht abwarten, das Leute auf einen zu kommen. Sondern das machen, was man gerne möchte. Dies gilt aber nicht nur für Frauen, das Gleiche würde ich auch jungen Männern raten.“

– Quelle: https://www.shz.de/20973817 ©2018



Stand: 13.09.2018 Drucken

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