Dr. Werner Jackstädt-Zentrum
Direkt zum Seitentext!
Forschung

Erfahren Sie mehr über die vielfältigen Forschungsaktivitäten des Dr. Werner Jackstädt-Zentrums.

Lehre

Neben den vielfältigen Forschungsaktivitäten stellt das Lehrangebot die zweite tragende Säule des Dr. Werner Jackstädt-Zentrums dar. Hier erfahren Sie mehr über unser Lehrangebot.

Wissenstransfer

Wir arbeiten eng mit der regionalen Wirtschaft zusammen. Erfahren Sie mehr über unsere Aktivitäten im Bereich des Wissenstransfers.

Sie sind hier: StartseiteÜber unsJackstädt-Preis › Dr. Werner Jackstädt-Preis 2014

Aktuelles aus dem Kompetenzzentrum

Dr. Werner Jackstädt-Preis 2014

Der Dr. Werner Jackstädt-Preis 2014 wurde im Rahmen des Festaktes zum dreijährigen Bestehen des Dr. Werner Jackstädt-Zentrums an Herrn Prof. Dr. Herbert Zickfeld, Präsident der FH Flensburg, verliehen. Presse-Beiträge hierzu finden Sie in unserer Presseecke.

 

Preisverleihung

Verleihung des Dr. Werner Jackstädt-Preises an Herrn Prof. Dr. Herbert Zickfeld (li.) durch Herrn Rolf-Peter Rosenthal von der Jackstädt-Stiftung (re.), Prof. Dr. Dr. Rainer Kreuzhof (mi.) und Herrn Prof. Dr. Thomas Behrends (hi.)

 

Die Laudatio sprach Herr Prof. Dr. Stephan Panther von der Europa-Universität Flensburg:

“Ich möchte auf das große Protokoll verzichten und Sie mit einem herzlichen „dänischen“ „Liebe Alle“ begrüßen – mit einer Ausnahme: Lieber Herbert, als mich vor wenigen Wochen Thomas Behrends bat, die Laudatio zum heutigen Anlass zu übernehmen, habe ich vor dem Hintergrund unserer gemeinsamen Zeit in den Präsidien der Flensburger Hochschulen, sofort und mit Freude zugesagt.

Schon nach wenigen Gesprächen zwischen mir, als damaligen Vizepräsidenten der Universität, und Dir, dem Präsidenten der Fachhochschule, merkte ich, dass die Chemie stimmte, und das blieb auch so. Von Anfang an wurde deutlich, dass hier jemand ist, der bei seinem Handeln immer auch das Wohl der Region mitdenkt, und diese Region als Region beiderseits der deutsch-dänischen Grenze begreift.

Für Dich war klar, dass die deutsch-dänische Region Süddänemark-Schleswig nur dann eine Zukunft hat, wenn die Kompetenzen in Wirtschaft und Wissenschaft grenzüberschreitend stärker gebündelt werden. Du hast kontinuierlich bei der Schaffung eines gemeinsamen Wirtschafts- und Wissenschaftsraumes in Süd-Dänemark und im nördlichen Schleswig-Holstein mitgearbeitet, die Zusammenarbeit mit der SDU und der Universität Aalborg intensiviert und die Wissensregion, eine Kooperation aller Hochschulen der weiteren Region, gestärkt.

In dieser mittelständisch geprägten Region, hast Du die Hochschulen als die natürlichen Partner des Mittelstands gesehen und entsprechend gehandelt. Von Beginn Deiner Amtszeit an, hast Du intensiv mit IHK, Arbeitgeberverband, Handwerkskammer, der Stadt Flensburg, den benachbarten Landkreisen Nordfriesland und Schleswig-Flensburg, und auch mit dem maritimen Cluster Norddeutschland zusammengearbeitet.

Im Bereich der maritimen Wirtschaft konnte 2011 das Maritime Zentrum der FH eingeweiht werden. Inzwischen ist auch ein Trainingszentrum für Lotsen und Kanalsteurer eingerichtet. Ein besonderes Augenmerk hattest Du – und ich glaube hier kommt auch eine private Leidenschaft zum Tragen – auf die Entwicklung im Medienbereich. Die Medienwissenschaften wurden weiterentwickelt, u.a. auch durch die Schaffung von Dokumentations- und Werbekonzepten für den Mittelstand, sowie die Schaffung einer Infrastruktur für zeit- und raumunabhängiges Lernen.

Bei letzterem kommt etwas zum Tragen, was ich immer sehr an Dir geschätzt habe: Dass der Mensch bei Dir nicht beim Akademiker anfängt und dass auch diejenigen, denen es nicht in die Wiege gelegt ist, oder deren Lebensumstände es erschweren, Zugang zu möglichst guter Bildung erhalten sollen. Es ist also auch nur konsequent, dass Du Dich für die berufliche Eingliederung von Studienabbrechern insbesondere auch im Handwerk engagiert hast.

Nicht nur dieser Zug hängt mit Deiner Biographie zusammen – Du bist über mittlere Reife, Banklehre, und Berufszeiten, auch als Polizeibeamter, zum FH-Studium gekommen. Dann hat Dich Dein Weg weitergeführt, zum Universitätsstudium, sowohl der Volkswirtschaftslehre als auch der Soziologie, und schließlich zur Promotion an der Philosophischen Fakultät an der Universität Freiburg. Du kennst damit viele verschiedene Lebenswelten und hast diese in Deinem Wirken zur Geltung kommen lassen.

So war es sicherlich kein Zufall, dass sich in Deiner Zeit die Zusammenarbeit zwischen Universität und Fachhochschule – ich möchte sagen, unumkehrbar – intensiviert hat. Wir haben inzwischen das gemeinsame Zentrum für nachhaltige Energiesysteme, eine gemeinsame Professur im Bereich der Medienwissenschaften ist ausgeschrieben, es gibt Doppelmitgliedschaften für FH-Professoren an der Universität und last but not least veranstalten wir das gemeinsame Campusfest.

Ohne zu übertreiben, kann man jedoch die Gründung des Dr. Werner-Jackstädt-Zentrums als das Kronjuwel aller Deiner Aktivitäten bezeichnen, in dem sich viele schon bisher genannte Elemente wiederfinden – der Bezug auf die Region, die Kooperation der Hochschulen, und das Interesse auch an der nicht „durchakademisierten“ Welt. Hier wurde ein Meilenstein für die Zusammenarbeit der beiden Flensburger Hochschulen und der regionalen Wirtschaft geschaffen, und ohne Deine tatkräftige Unterstützung, lieber Herbert – das weiß ich – wäre dies nicht möglich gewesen.

Ich sollte schließlich noch ein Schaufenster für alle diese Aktivitäten nicht unerwähnt lassen: der „Nordische Abend für Wirtschaft und Wissenschaft“ den Du initiiert hast und der in Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeberverband abwechselnd in Flensburg, Husum und Sønderborg stattfand. Man soll Gutes tun, und nicht vergessen darüber zu reden.

Daran sieht man schon, dass Herbert Zickfeld in seinem Wirken immer auch das Wohl und die Interessen seiner eigenen Hochschule im Auge gehabt hat – aber das ist sein Job, das ist gut so: Denn es ist funktional. In der Kooperation in der Region – sei es zwischen den drei Hochschulen um die Flensburger Förde, sei es zwischen den Hochschulen und der Wirtschaft – kann es nie um die Aufgabe der eigenen Identität gehen. Das hieße, seine Stärken verleugnen und es versäumen, sie weiter zu entwickeln. Vielmehr gilt es zu erkennen, dass es in der Zusammenarbeit der Hochschulen untereinander und mit der Region große Komplementaritäten gibt – in der Wirtschaft würde man wohl von „Synergieeffekten“ sprechen – Komplementaritäten, die man zum wechselseitigen Vorteil nutzen und weiterentwickeln kann – und lassen Sie mich hinzufügen: weiterentwickeln muss.

Dein Beitrag hierzu, lieber Herbert, war in den vergangenen Jahren unentbehrlich und ich bin mir sicher, dass Deine Nachfolgerin/ Dein Nachfolger im Amt des Präsidenten diesen Weg fortsetzen wird. Ob sie/er dann wieder zu gegebener Zeit den Dr. Werner Jackstädt-Preis erhält, weiß ich nicht. Du hast Ihn mehr als verdient.”



Stand: 24.11.2015 Drucken

Am 22.11.2018 fand im Audimax die conVenture mit knapp 300 Start-Up-Interessierten statt. Nachfolgend finden Sie den Link zum Nachbericht:

weiterlesen Stand: 10. Dezember 2018

Über die ConVenture am 22.11.2018 ist am 24.11.2018 der folgende Artikel in der Flensborg Avis erschienen: 2018-11-24_Bericht conVenture_Flensburg Avis Text: Flensborg Avis, Foto: Martin Ziemer

weiterlesen Stand: 6. Dezember 2018

Finally..ENDLICH der Blick auf unseren vergangenen #WINspire Startup Talk im MINI Flensburg Haus bei Anja Bauer und ihrem Team. Mindestens 67 Gäste interessierten sich für die Inputs von Anja Bauer …

weiterlesen Stand: 20. November 2018

Newsletter

Verfolgen Sie unsere Aktivitäten, indem Sie sich für unsere Newsletter anmelden:

Partner

Hochschule Flensburg Universität Flensburg Jackstädt Stiftung CampusCareer IHK Flensburg Unternehmen Flensburg WiREG Arbeitgeberverband Flensburg Partnerprogramm SH